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Der Kampf Um Die Parteipolitische Macht in Der Russl Ndischen F Deration Markus Mirschel

Der Kampf Um Die Parteipolitische Macht in Der Russl Ndischen F Deration

Markus Mirschel

Published October 27th 2008
ISBN : 9783836669740
Paperback
144 pages
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 About the Book 

Im vereinigungspolitischen Spektrum der RF haben sich nur wenige Konstanten herauskristallisieren k nnen. Einer dieser Fixpunkte ist in der Kommunistischen Partei der Russl ndischen F deration (KPRF) zu sehen. Die Vereinigung hatte es geschafft, wieMoreIm vereinigungspolitischen Spektrum der RF haben sich nur wenige Konstanten herauskristallisieren k nnen. Einer dieser Fixpunkte ist in der Kommunistischen Partei der Russl ndischen F deration (KPRF) zu sehen. Die Vereinigung hatte es geschafft, wie ein Ph nix aus der Asche aufzusteigen. Sich nicht nur ber die Zeit des Putsches 1993 zu retten, sondern in der Folgezeit zur einzigen Vereinigung zu erwachsen, der es m glich war, sich gegen die rechtspopulistische Liberal-Demokratische Partei Russlands (LDPR), die Parteien der Macht, aber auch gegen JABLOKO und die Jelzin-Administration zu behaupten. Keine Vereinigung dieser Zeit schaffte es, so viele Mitglieder und W hler an sich zu binden, wie es die kommunistische Partei unter G. A. Sjuganow vermochte. Letztendlich ist es der KPRF gelungen, mit G. A. Sjuganow den aussichtsreichsten Gegenkandidaten zu B. N. Jelzin aufzubauen. Die Pr sidentschaftswahl von 1996 ist, wie keine nach ihr, denkbar knapp ausgefallen und erst in der Stichwahl entschieden worden. Gleichsam stellt das Jahr 1996 f r die Vereinigung eine tief greifende Z sur dar. F r die Erfolge und Niederlagen der KPRF ist es von Vorteil, die sie beeinflussenden Faktoren in exogene, der Makroebene politische System der RF und in endogene, der Mikroebene KPRF entstammende Faktoren zu unterteilen. Auf die exogenen Faktoren, wie beispielsweise die exponierte Stellung des Pr sidenten, eine fehlende Parteiengesetzgebung, die marginale Stellung der Staatsduma, die Politikverdrossenheit und Sozialisierung der Wahlbev lkerung oder die geografischen Dimensionen der F deration, konnte die Sjuganow-Vereinigung nur geringf gig Einfluss nehmen. Die endogenen Faktoren, wie das politische Programm, das Statut oder eine fehlende innerparteiliche Homogenit t, lagen in den H nden der Vereinigung und konnten von ihr aktiv, aus ihr heraus gestaltet werden. F r den angestrebten Sieg zur Pr sidentschaftswahl 1996 oblag es der KPRF, geeignete Strategien zu finden. Als f r das